Zu viel passiert (1 von 2)

Die letzten Posts von mir waren im Lore Style geschrieben und ich hatte dabei auch sehr viel Spaß. Meiner Meinung nach hat die Qualität aber gerade mit dem letzten Post etwas abgenommen und ich bin mit diesem nicht ganz zufrieden.

Die Hauptursache dafür ist recht einfach: Ein Lore Post braucht relativ viel Zeit und diese hatte ich nicht. Am Ende war ich fast drei Wochen hinter der “Realität” und bekam Schwierigkeiten mich an alles richtig zu erinnern.

Da ich es nicht schaffen werde, die Ereignisse seit dem letzten Beitrag weiter in einem Lore Style zu erzählen fasse ich diese mit diesem Beitrag zusammen.

Wie man aus den letzten Beiträgen erkennen konnte (hoffe ich), bin ich einer Wurmloch-Corporation beigetreten – der Cheese Party. Alleine den Namen finde ich super. Was gibt es besseres als Käse?

Wie man mich kennt, einfach wäre langweilig. Also bin ich direkt in einer Verteidigungssituation beigetreten. Irgendwie hatte es die Cheese Party geschafft, dass einige Mitglieder von Shadow Cartel sauer auf uns waren. So sauer, dass sie direkt mehrere POSsen in unserem Wurmloch aufgebaut haben und entsprechendes Kriegsgerät reingeschafft haben.

Etwas überrascht hat mich, dass es sich eigentlich nur um 6-8 echte Spieler handelte, welche aber gefühlt 24 Stunden am Tag da waren. Damit konnten sie immer abwarten und wenn von uns keiner online war, dann haben sie unsere Strukturen angeschossen.

Die meisten Timer konnte wir zwar verteidigen, da wir die natürlich festlegen konnten. Trotzdem hieß es zwei Wochen durchgehende Verteidigungsflotten. Jede Struktur, die wir beschützt haben, wurde wieder in den Reinforce geschossen. Um die Jungs von SC aus dem Loch zu schießen fehlte uns aber am Ende die Feuerkraft (bzw. die Geduld) – eine Large ECM POS ist einfach nervig.

Nach einigen Tagen haben wir dann Unterstützung von unseren Freunden erhalten, was am Ende aber nur die ganze Situation eskalierte. Die SC Splittergruppe rüstete auf und forderte Verstärkung vom Rest von SC an. Unsere Freunde sind aber nur Freunde, diese konnten (und wollten) nicht jeden Timer abdecken.

Leider sind dann einige unserer Member auf die Barrikaden gegangen. Unsere POCOs waren weg, eine Zitadelle zerstört und wir nur am verteidigen. Die Motivation war also im Eimer.

Gemeinsam wurde dann beschlossen, dass wir das Loch räumen und retten, was zu retten ist. Unser Diplo schaffte es dann noch, die SC Jungs dazu zu bringen, uns eine Woche Waffenstillstand zur Evakuierung zu geben. Die Gegenleistung waren die drei verbliebenen Zitadellen, welche wir kampflos an SC übertragen haben.

Wir waren also eine Wurmloch-Corporation ohne Wurmloch. Ziemlich doofe Situation, welcher das übliche Drama folgte – mehr dazu im nächsten Beitrag.

5 thoughts on “Zu viel passiert (1 von 2)”

  1. Das kann ich so richtig gut nachvollziehen. Eigentlich war das in meinem Blog auch der Ansatz aus der Lore oder RP Perspektive zu schreiben, aber zeitlich ist das manchmal doch etwas herausfordernd. So ein gut geschriebener Beitrag ist nun mal nicht in 10 Minuten runter geschrieben.

    Ich hoffe, Du findest bald wieder die Zeit einen Beitrag zu schreiben, mit dem Du zufrieden bist. Ich freue mich aber auch schon auf den zweiten Teil.

  2. Uff…das ist ja schon fast ein Totalschaden für eine WH-Corp. Hoffentlich ist der Zusammenhalt größer als die Fliehkräfte, wenn das jetzt alles anfängt sich zu bewegen. Leider ist so ein Erlebnis ja häufig nur der erste Dominostein für kleinere Corporations…

    1. Die Cheese Party hat sich streng genommen in mehrere Teile aufgeteilt, die aber alle für sich funktionieren und weitermachen. Soweit ich weiß, hat kein einziger Spieler Eve gequittet. Aber bleibt gespannt auf den nächsten Beitrag. Er wird da noch einiges zu schreiben sicherlich.

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